"Ein letzter Brief von dir" von Juliet Ashton

Ein letzter Brief von dir - Juliet Ashton

Jede Geschichte hat zwei Seiten. Und jede Liebe ihr Geheimnis. Als Orla am Valentinstag einen Brief von ihrem Freund erhält, rechnet sie fest mit dem lang ersehnten Heiratsantrag. Doch bevor sie den Umschlag öffnen kann, kommt der schreckliche Anruf: Sim ist in London auf der Straße zusammengebrochen. Er ist tot. Orla steht unter Schock. Wie soll sie weiterleben ohne Sim? Und warum rät ihr sein bester Freund so eindringlich, die Valentinskarte nicht zu öffnen? Orla war doch Sims große Liebe. Und er ihre. Als Orla krank vor Kummer nach London reist, um mehr über Sims letzte Tage zu erfahren, wird ihr klar, wie wenig sie ihren Freund kannte. Und noch bevor sie Sims Valentinskarte öffnet und seine letzten Worte liest, ist sie selbst ein anderer Mensch geworden... 

 

Cover:

Das Cover ist wunderschön, die kleinen Bildchen zeigen Momente im Buch. 

Besonders gut gefällt mir die Gestaltung mit dem Briefumschlag.

 

Erster Satz:

Sims Tagebuch

13. Februar 2012

Ich brauche ein Ja von dir, Schatz. Sag laut und aus vollem Herzen JA!

 

Meine Meinung: 

Da mich der Klappentext so begeistert hat, bin ich mit relativ hohen Erwartungen an das Buch rangegangen.

Und ich wurde bitterlich enttäuscht!
Der Schreibstil war ganz gut soweit, mir gefielen auch die metaphernreichen Beschreibungen. Aber es war teilweise ganz schön ausschweifend und langweilig. 

Es ging ewig lang nicht voran, deswegen hab ich auch ganz viel überflogen.. aber das Wichtige hab ich alles mitbekommen (was vielleicht 15/50 Seiten waren..).

Außerdem kamen bei mir 0,0 Gefühle rüber, es war alles fade.

Zum Ende hin kam dann ein bisschen Spannung auf und verlief gut. Aaaaber der Schluss war wieder total blöd. Mitten im Gespräch endet alles. -.-

Von den Charakteren war ich auch super genervt.

Orla war am allerschlimmsten, das Buch wurde aus ihrer Sicht erzählt und sie war einfach nur furchtbar.

Es hat sich alles um sie gedreht, wenn es mal um Maude oder Marek ging, schweifte sie direkt wieder zu ihren Problemen ab. Sie spielte öfters mal den Moralapostel und Besserwisser, deswegen kann ich auch nicht verstehen, dass diese "Person" überhaupt Freunde hat.

Die anderen Charaktere waren auch ziemlich langweilig. Einzig Maude war ertragbar, wenn auch nicht dauerhaft. :D 

Ich fand das Buch einfach nur scheußlich! 

1 1/2 Sterne nur für die nette Sprache, das Cover und dass das Buch endlich vorbei war.