"Ewiglich die Liebe" von Brodi Ashton

Ewiglich die Liebe  - Brodi Ashton, Ulrike Wasel

Nikki hat einen hohen Preis gezahlt, um Jack zu retten: der Ewigliche Cole hat sich durch eine List ihres Herzens bemächtigt. Noch immer sieht er in ihr seine Persephone, die Herrscherin der Unterwelt. Während Nikki und Jack alles daran setzen, ihre Liebe zu retten, bereiten Cole und seine Freunde sich auf den Kampf um die Herrschaft des Ewigseits vor. Nikki erkennt, dass sie nur eine Chance hat, die Ewiglichen zu vernichten: Sie muss Coles Persephone werden.

 

 

 

Cover:

Same as always.. nur mit anderen Blümchen und einem anderen Blau.

 

Erster Satz:

Jack rieb sich die Augen und setzte sich im Bett auf.

 

Meine Meinung:
Zuallererst: Ich bin so enttäuscht, wütend, aufgebracht über dieses Buch, deswegen wird das hier sicher eine etwas andere Rezi, als ich sonst schreibe.

Das Buch setzt eigentlich nahtlos an das zweite (super gute) Buch an. Auch hier gibt es wieder einige, für mich anstrengenden, Rückblicke, aber nun gut. 

Nikki nervte mich hier nuuuuur noch. Ihr Gejammer, ihr Rumgeheule. Keine Ahnung, sie hat in diesem Buch eigentlich kaum was alleine gemacht, immer andere für sich machen lassen. Ich fand sie anstrengend.

Jack - ich mochte ihn von Anfang an nicht, aber hier.. Katastrophe. Als er aus den Tunneln wiederkam, war seine körperliche Kraft immens gewachsen, dabei hat er es wohl gegen sein Hirn ausgetauscht.

Er hat eigentlich nur noch zwei Modi: Wütend und Schmalzig.

Wegen aaaalllem wurde er wütend - einerseits soll Nikki am Leben bleiben, soll sich dafür aber nicht Cole nähern zum nähren (was nun mal nötig wäre), er boxt Bäume (wieso macht man sowas?!) und reißt Tresore und Türen aus den Wänden.. 

Wenn er mal nicht wütend war, hat er einen Groschenromanspruch nach dem anderen rausgehauen, ich konnte ihn wirklich nicht ernst nehmen.

Und die größte Enttäuschung von allen ist mein lieber Cole. Als hätte die Autorin keine Lust mehr gehabt, sich clevere Sprüche einfallen zu lassen, da verwandelte sie ihn einfach in das komplette Gegenteil seiner Selbst - in ein kleines Unschuldshäufchen, dass sich für alles entschuldigt, dauerhaft.

Die Handlung fand ich auch ganz schrecklich - "Dann wollen wir mal das Ewigseits zerstören oder dabei sterben". Was sollte das?! Es hat eeeewig funktioniert, keiner beschwerte sich, doch kaum tauchen Nikki und Jack auf und sagen 'Das ist aber doof, wir mögen das nicht' wollen sie es zerstören. Warum? Vollkommener Quatsch, der mich auch oft dazu gebracht hat, das Buch zu schließen. Zwischenzeitlich hab ich auch überlegt, ob ich es nicht einfach beenden soll.. es war mir einfach eine Qual. Manche Wege der Charaktere erschienen mir so unlogisch, aber natürlich haben sie alle geklappt. Zum weglaufen.. wirklich.

Die Autorin hätte so viel Spannung oder überhaupt irgendwelche realistischen Emotionen in das Buch bringen können, stattdessen liefert sie das hier ab! Als wäre ihr nichts mehr eingefallen und wolle einfach nur ein Ende abliefern.

Ich kann es nur noch mal wiederholen, ich bin bitter enttäuscht.

 

Bitte entschuldigt den Gefühlsausbruch, aber das musste raus :D