"Ewiglich die Hoffnung" von Brodi Ashton

Ewiglich die Hoffnung (Ewiglich Trilogie 2) - Brodi Ashton, Kerstin Schürmann, Klaus Timmermann, Ulrike Wasel

Sehnsucht, stärker ist als jede Vernunft. Liebe, ewig und für alle Zeiten. Nichts wünscht sich Nikki sehnlicher zurück als Jack, der sich für sie geopfert hat und den Weg ins Ewigseits angetreten war. Nun versucht Nikki alles, um ihn zu retten. Doch die Träume, in denen Jack ihr erscheint, werden immer schwächer und sie weiß, dass ihr nicht mehr viel Zeit bleibt. Da macht der undurchschaubare Cole ihr ein unglaubliches Angebot und verspricht, Jack zu finden. Doch kann Nikki ihm wirklich trauen?

 

Cover:

Das Cover ist im Prinzip wie das des ersten Buches aufgebaut. Gleiches Gesicht, gleiche Schrift, dafür ein dunkleres Blau und die Hagebutte (ich frage mich immer noch, warum die auf dem ersten Cover war) wurde durch eine Blüte ersetzt.

 

Erster Satz:

Ich sehe Jack jede Nacht.

 

Meine Meinung:

Ich konnte gestern, nachdem ich das erste Buch beendet hatte, nicht mehr abwarten und fing sofort mit dem zweiten an.

Es beginnt ein paar Monate nach dem ersten und man ist sofort wieder in der Handlung. Sicherlich zur Erinnerung wurden ein paar Rückblenden eingebaut, die, für Leute die den ersten Teil vor längerem gelesen haben, sicher nützlich sind, mich haben sie jedoch im Lesefluss etwas gestört. Aber die Phase ging dann auch schnell rum.

Dieses Buch finde ich düsterer als den Vorgänger, was mir sehr gut gefiel. Beginnend bei Nikkis Gefühlen und ihrer Umwelt, man kann sich gut in sie hineinversetzen und leidet ein bisschen mit. 

Hier tritt Jack als Hauptperson in den Hintergrund, er ist ja fort und obwohl sich alles um ihn und seine Suche dreht, ist er zwar Thema Nummer 1, aber (zum Glück) nicht so oft anwesend. Abgesehen in den kurzen Zwischensequenzen aus Nikkis Erinnerungen.

Dafür tritt Cole umso mehr in den Vordergrund, und ich muss ehrlich zugeben, dass ich mich etwas in ihn verknallt hab :D

Ich hab mich dadurch auch ein wenig einlullen lassen und wurde zum Schluss hin vollkommen umgeworfen, als seine wirklichen Beweggründe zum Vorschein kamen.

Da sich hier alles um Jacks Suche dreht, dürfen wir endlich das Ewigseits erleben, was mich wirklich überrascht hat. Ich hatte ehrlich gesagt irgendwie etwas Abgeklatschtes erwartet, natürlich war nicht alles so, wie ich es mir vorgestellt hatte, aber ich mochte die Idee und Umsetzung des Labyrinths sehr - auch wenn mir dessen Auswirkungen teils zu lasch waren. Dabei hätte ich mir mehr Action gewünscht.

Das Ende hat mich, wie bereits erwähnt, wirklich umgehauen und ich kann es (wieder) nicht erwarten mit dem nächsten und letzten Teil zu starten.

 

 

Die Reihe:

Ewiglich die Sehnsucht

Ewiglich die Hoffnung

Ewiglich die Liebe