"Fakebook" von Alexander Broicher

Fakebook - Alexander Broicher

Kosten:

eBook Ausgabe: 9,99€

Gebundene Ausgabe: 12,99€

 

Inhalt:Frieder Kurzmeier ist der Inbegriff eines Verlierers. Unfähig, mit sich selbst umzugehen, verlassen von der gelangweilten Partnerin. Niemand nimmt ihn wahr, geschweige denn für voll. Dabei will er einfach bloß dazugehören, sein Stück vom Kuchen: Sex, Spaß und Anerkennung! Doch erst, als er erfährt, dass er vermutlich nicht mehr lange zu leben hat, ergreift er die Initiative und stellt fest: Wer nicht bei Facebook ist, existiert nicht. Also erschafft er sich eine neue Identität, die alles sein soll, wovon er träumt. Er wird zu Rocco. Als er feststellt, dass man ihm diesen Fake auch im echten Leben abnimmt und ihm sein zweites Ich alle Türen öffnet, rächt er sich an all jenen, die ihn ein Leben lang gedemütigt haben. Sein Leben wird zu einem Abenteuerspielplatz. Doch irgendwann verselbständigt sich das Spiel zwischen Größenwahn und Realität - mit verheerenden Folgen …

 

Cover:

Das Cover zeigt ein Smartphone auf dem der Name des Buches und Autors steht. Dieses ist mit Blut verschmiert.

Ich finde es ist zu übertrieben für die Story gestaltet.

 

Erster Satz:

"Er hörte die Trillerpfeifen von Weitem, das Gezwitscher des Aufstands."

 

Meine Meinung:

Der Schreibstil war locker und dadurch las sich das Buch in einem weg - zum Glück!

Wäre der Schreibstil genauso wie die Geschichte, hätte ich das Buch mit Sicherheit abgebrochen. Ebenfalls haben mir die Chat-Sequenzen gefallen.

 Die Idee an sich ist ja ganz gut, aber die Umsetzung hat mich null angesprochen.

Erstens fand ich die Charaktere zu oberflächlich (vielleicht sollte es auch so sein, weiß ich nicht, mir hat's aber nicht gefallen).

Dann fand ich die ganzen Dialoge furchtbar und zu gestellt.

Aber am Schlimmsten war Rocco! Wie kann eine online Fantasiefigur auftauchen und Dinge ändern oder mit Leuten reden?!

Entweder hab ich den Humor des Buches nicht verstanden oder ich geh zu Ernst an solche Themen heran.

 

Fazit:

Ich würde dieses Buch zumindest nicht weiterempfehlen.