"Anna im blutroten Kleid" von Kendare Blake

Anna im blutroten Kleid  - Kendare Blake

Kosten:

Gebundene Ausgabe: 8,99€

eBook Ausgabe: 7,99€

 

Inhalt:

Cas Lowood hat eine dunkle Berufung: Er ist ein Geisterjäger. Mit seiner Mutter zieht er quer durchs Land, immer auf der Suche nach den ruhelosen Seelen, die oft schon seit Jahrzehnten die Lebenden in Angst und Schrecken versetzen - bis Cas ihrem Treiben ein Ende bereitet. In einer Kleinstadt in Ontario wartet die berüchtigte Anna im blutroten Kleid auf ihn, eine lokale Berühmtheit, deren Leben in den 50er-Jahren ein grausames Ende fand. Seitdem bringt sie jeden um, der es wagt, das verlassene viktorianische Anwesen zu betreten, das einst ihr Zuhause war. Doch bei Cas macht die schöne Tote eine Ausnahme ...

 

Erster Satz:

"Die Pomade im Haar ist ein todsicherer Beweis, und das ist hier nicht als Wortspiel gemeint."

 

Cover:

Das Titelbild zeigt vermutlich Anna und ihr "Spukhaus". Es ist schwarz-weiß, bis auf das Blut auf ihrem Kleid.

Es wirkt unheimlich und man will mehr über das Buch erfahren.

 

Meine Meinung:

Wie soll ich anfangen? Ich bin nicht mal sicher, ob ich es für mein Empfinden richtig bewertet hab.. es gibt so viele positive Punkte, aber auch so viele negative.

Der Schreibstil der Autorin ist flüßig und schnell zu lesen. Auch gefällt mir, dass die Unterhaltungen umgangssprachlich und nicht zu hochgestochen bzw förmlich sind. Andererseits fand ich die Passagen in denen der Leser angesprochen wird, extrem furchtbar - aber da sie nur ein paar Mal vorgekommen sind, lässt sich das verkraften.

Kommen wir zu den Charakteren -

Cas, er war mir von Anfang an sympathisch und mir gefiel seine Aussenseiterhaltung, die sich leider etwas geändert hat. :D

Anna, sie war mein Liebling in dieser Geschichte, ihre Gefühle haben immer den Lauf der Dinge bestimmt.

Carmel und Thomas. ich fass die beiden mal zusammen, da sie ja meist eh im Doppelpack aufgetreten sind. Ich hatte mir eigentlich ziemlich von Anfang an gewünscht, dass sie verschwinden würden und (zumindest Carmel) niemals nie mehr auftauchen würde. :D

Dies ist auch schon einer der negativen Dinge, Thomas und Carmel waren einfach zu klischeehaft.

Im Prinzip bin ich kein großer Fan von Geisterjägergeschichten, doch diese hat mich überzeugt. Ich hätte gerne noch mehrere Geschichten von Cas' Jagdzügen gelesen.

Die Story an sich hat mir gefallen, man wurde direkt mit Spannung reingeworfen, diese aber leider rasch abgesunken ist und sich zu Ende wieder gesteigert hat.

Und auch die Idee und passende Geschichte zu Anna fand ich super!

Leider muss ich einige Punkte abziehen, da mich die bereitserwähnten Charaktere einfach nur genervt haben.

 

Fazit:

Ein unterhaltendes Buch, dass mir ganz gut gefallen hat.